Der Automobilriese Volkswagen hat ein Update zu den Zukunftsplänen und -aussichten des Unternehmens bereitgestellt. Auch wenn Ducati nicht erwähnt wird, gibt es Grund zu der Annahme, dass ein Verkauf nicht mehr allzu weit entfernt sein könnte.
Seit Anfang Juli kursieren Gerüchte über einen möglichen Ducati-Verkauf, obwohl der CEO des Unternehmens, Claudio Domenicali, deutlich machte, dass Ducati seinen Aktionär nicht zum Überleben brauchte.
Domenicalis Kommentare wurden bei Ducatis Jubiläumsveranstaltung WDW 2026 in Misano abgegeben, die auf Kommentare eines Volkswagen-Sprechers gegenüber einer US-amerikanischen Veröffentlichung folgte RideApartwo alle Optionen auf dem Tisch blieben, allerdings ohne ausdrücklich potenzielle Marken zu erwähnen, die aus dem Sortiment gestrichen werden könnten.
Wenn Ducati tatsächlich aus dem Eigentum von Volkswagen aussteigt, dürfte die Liste der Interessenten lang sein. An diesem Punkt sind wir noch nicht angelangt, doch eine Pressemitteilung von Volkswagen hat einen neuen Ausblick auf seine Zukunftspläne gegeben, in deren Mittelpunkt Investitionen und die Entwicklung von Ressourcen stehen, die sich vor allem und vor allem anderen direkt auf VW und seine Automobilpalette auswirken.

Zu den Änderungen gehört, dass Volkswagen seine Modellpalette um 50 Prozent kürzt. Es heißt auch, dass die „Angebotskomplexität“, was bedeutet, dass andere Teile des Geschäfts um 75 Prozent reduziert werden.
In der Pressemitteilung von VW heißt es:
„Die Modellpalette wird sukzessive um bis zu 50 Prozent gestrafft und auf die attraktivsten Marktsegmente konzentriert. Die Angebotskomplexität – beispielsweise die Anzahl der verfügbaren Ausstattungsoptionen – wird um bis zu 75 Prozent reduziert. Dadurch können Investitionen und Entwicklungsressourcen auf die Produkte und Technologien konzentriert werden, die den größten Mehrwert für die Kunden und den höchsten Wertbeitrag für den Konzern liefern.“
VW betonte außerdem, dass man sich vor allem auf sein Kerngeschäft Automotive konzentriere und fügte hinzu:
„Der Volkswagen Konzern konzentriert sich auf sein Kerngeschäft Automotive. Das Eigenkapital- und Beteiligungsportfolio wird auf strategischen Beitrag, Rendite und Kapitalbindung ausgerichtet – mit dem Ziel einer stärkeren Fokussierung, geringerer Komplexität und zusätzlicher finanzieller Flexibilität.“
Dieser letzte Punkt ist in diesem Zusammenhang wahrscheinlich der wichtigste. Zählt Ducati zum „Kerngeschäft“ von VW?
Die Zeit wird es zeigen.