Nach wie vor sind junge Motorradfahrer für unverhältnismäßig viele Unfälle auf britischen Straßen verantwortlich, was dazu geführt hat, dass die Wohltätigkeitsorganisation IAM RoadSmart ein neues kostenloses Programm eingeführt hat.
Junge Fahrer erhielten vom 5. bis 6. August auf der Rennstrecke von Thruxton ein kostenloses Experten-Coaching. Das neue Programm richtete sich speziell an Fahrer und Fahrer im Alter von 17 bis 26 Jahren. Das neue „Skills for the Road“-Programm bot Fahrern die Möglichkeit, in einer kontrollierten Umgebung sicher zu fahren, was darauf abzielte, Vertrauen aufzubauen und die Fahrzeugkontrolle zu verbessern.
Außerdem wurden den Fahrern Gefahrenbewusstsein, Straßenpositionierung, Beobachtungsfähigkeiten und Fahrzeugwartung beigebracht. Auch die Wohltätigkeitsorganisation DocBike war vor Ort, um den Fahrern zusätzliche lebensrettende Schulungen anzubieten.
Durch die Vermittlung besserer Gewohnheiten und die Verbesserung des Verkehrssicherheitsbewusstseins versucht IAM RoadSmart, eine wichtige Rolle bei der Reduzierung der Zahl von Unfällen und Todesfällen auf britischen Straßen zu spielen. Dies geschieht, nachdem aktuelle Zahlen des Verkehrsministeriums (DfT) zeigten, dass junge Fahrer in etwa jeden fünften schweren oder tödlichen Autounfall verwickelt sind. Mittlerweile ist an jedem zehnten Motorradunfall ein unerfahrener Fahrer beteiligt.
Den Zahlen des DfT zufolge ist die Wahrscheinlichkeit, getötet oder schwer verletzt zu werden, bei jungen männlichen Fahrern im Alter von 17 bis 24 Jahren viermal höher als bei Fahrern ab 25 Jahren. Aber auch bei jungen Fahrern sind diese Zahlen erschreckend: Im Jahr 2025 wurden rund 1.700 Fahrer unter 25 Jahren getötet oder schwer verletzt.

Shaun Cronin, Verkehrssicherheitsmanager von IAM RoadSmart, sagte im Anschluss an die Veranstaltung letzte Woche:
„Letztendlich wollen wir unsere Straßen für alle sicherer machen, und unsere Tage für junge Fahrer und Mitfahrer sind ein großer Teil davon. Junge Fahrer und Mitfahrer gehören aufgrund ihrer mangelnden Erfahrung nach wie vor zu den am stärksten gefährdeten Verkehrsteilnehmern, weshalb Möglichkeiten wie diese wichtig sind.“
„Die Entwicklung von Selbstvertrauen, Bewusstsein und guten Entscheidungsfähigkeiten schon früh im Leben eines Fahrers oder Mitfahrers kann einen nachhaltigen Einfluss haben. In diesen Sitzungen geht es darum, die nächste Generation zu befähigen, sicher auf der Straße zu bleiben und gleichzeitig das Fahren und Fahren angenehmer zu machen. Wir hoffen, dieses Programm in Zukunft zu erweitern, damit noch mehr junge Menschen von dieser Art der Ausbildung profitieren können.“
Die Wohltätigkeitsorganisation hofft, in Zukunft weitere Veranstaltungen dieser Art durchführen zu können, wobei der Schwerpunkt darauf liegt, jungen Fahrern Zugang zu besserer Anleitung, Mentoring und praktischen Erfahrungen zu bieten.