FIM 6Days Enduro of Nations geht 2027 nach Großbritannien

Das Vereinigte Königreich veranstaltete das FIM 6Days Enduro of Nations-Rennen (früher bekannt als International Six Days Enduro) zuletzt im Jahr 1983. Das ändert sich jedoch im Jahr 2027.

Wie schon 1983 wird Wales wieder Gastgeber sein, nachdem der Vorschlag der ACU (Auto-Cycle Union), das berühmte Rennen wieder nach Großbritannien zu verlegen, angenommen wurde.

Die ACU reichte ihr Angebot bereits im April ein, das von der Veranstaltungsunterstützungsstelle der walisischen Regierung unterstützt wurde. Und durch die Annahme wird ein wirtschaftlicher Aufschwung von 3 Millionen Pfund für den Sport und die Region erwartet.

Die ACU sagt, dass sie bei der Vorbereitung auf das Rennen 2027 weiterhin mit regionalen Enduro-Clubs zusammenarbeiten wird, und bestätigt gleichzeitig, dass „die FIM und die ACU zu gegebener Zeit weitere Details zur Veranstaltung bekannt geben werden, während die Vorbereitungen in Richtung 2027 voranschreiten“.

Der Tradition folgend wird der offizielle internationale Startschuss für das Rennen 2027 bei der Vorveranstaltung in Portugal stattfinden, dem Gastgeberland der bahnbrechenden 100. Auflage im Jahr 2026.

Nach Angaben der ACU werden dem internationalen Start dann fortlaufende Aktualisierungen auf der „bevorstehenden Website und den Social-Media-Kanälen“ der Veranstaltung folgen.

Das 6Days Enduro-Rennen besteht aus einer Reihe von Punktewertungsetappen, von denen viele durchgehend Zeitkontrollen beinhalten, und mehreren Sonderprüfungen pro Tag.

Die Serie blickt auf eine lange Renngeschichte im Vereinigten Königreich, insbesondere aber in Wales zurück, wobei sich Llandrindod Wells in den 1930er, 40er, 50er und 60er Jahren als beliebter Austragungsort erwies. Die Veranstaltung im Jahr 2027 wird voraussichtlich auf dem Royal Welsh Showground in Builth Wells in Mittelwales stattfinden.