Der chinesische Motorradhersteller CFMoto treibt sein Minimoto-Sortiment weiter voran, da sein XO Papio Racer mittlerweile stark an seine Rennmotorräder erinnert, die in der Weltmeisterschaft eingesetzt werden.
Für diejenigen, die es nicht wissen: CFMoto fährt derzeit in der Moto2 und Moto3 durch eine Partnerschaft mit dem Aspar-Team. Obwohl die chinesische Marke 2022 neu im Grand-Prix-Rennsport ist, hat sie bereits beeindruckende Erfolge erzielt, darunter den Gewinn des Moto3-Titels 2024 mit der kolumbianischen Sensation David Alonso, der auch die spanische Staatsbürgerschaft besitzt.
Auf den ersten Blick sieht das vollverkleidete XO Papio Racer vielleicht nicht wie ein Grom aus, doch es ist in vielerlei Hinsicht das gleiche Fahrrad wie das XO Papio Trail-Modell, das über eine schlichtere Karosserie verfügt. Zu den weiteren Unterschieden gehören die stärker auf die Straße ausgerichteten Reifen des Papio Racer, während das Trail-Modell über einen Sitz verfügt, dessen Form weniger aggressiv ist.
Die Leistung beider Modelle ist gleich, da der 126-cm³-Einzylindermotor 9,3 PS bei 8.250 U/min und 6,7 Nm Drehmoment bei 6.500 U/min leistet.
Der XO Papio Racer erhält seinen Rennsport-Appeal nicht nur durch die passende Lackierung seiner Moto2- und Moto3-Motorräder, sondern verfügt auch über Mini-Winglets.
Außerdem hat das Rad ein Leergewicht von 114 kg, das es wiederum mit dem Modell Papio Trail teilt, ebenso wie sein 7-Liter-Kraftstofftank.
Beide Modelle verfügen außerdem über ein Zweikanal-ABS und eine Traktionskontrolle, während sie sich ein Drei-Zoll-Display mit mechanischem Zeiger teilen.
Für die Federung sorgen Upside-Down-Gabeln und ein Monofederbein hinten, während die Bremskraft über Zweikolben-Bremssättel an beiden Enden des XO Papio Racer erfolgt, die mit einer einzelnen 210-mm-Scheibe vorne und einer 190-mm-Scheibe hinten zusammenarbeiten.