Ein Minimoto ist zweifellos ein toller Einstieg in das Motorradfahren, aber die neuesten Nachrichten aus Deutschland deuten darauf hin, dass Mini selbst in die Motorradwelt einsteigen könnte.
Ja, das wäre ein Motorrad von Mini und kein Mini-Motorrad. Da Mini Eigentum der BMW-Gruppe ist, hat das Unternehmen hierfür freie Hand.
Auto Express berichtet, dass Stefanie Wurst, die Leiterin von Mini, im April zum Thema eines Motorrads der Marke Mini sagte: „Wenn ich Interesse an unseren Märkten habe, würde ich dies in Betracht ziehen.“
Leider scheint dies für Leute, die Elektromotorräder nicht mögen, das einzige Szenario zu sein, in dem Mini es auf zwei Räder schafft. „Wir haben sie in unserer Familie mit BMW Motorrad“, berichtet Auto Express, sagte Wurst. „Und sie bieten auch Elektroversionen an.“
Das aktuelle Elektrofahrradsortiment von BMW umfasst nur zwei Modelle, das CE 04 und das kleinere CE 02, bei denen es sich bei beiden um Motorroller handelt.
Auto Express meint, dass von diesen beiden ein Motorrad der Marke Mini technisch gesehen eher auf dem CE 02 basieren würde. Der Mini hätte im Vergleich zum ursprünglichen BMW-Modell einfach eine andere, neo-retro Ästhetik.
Wurst unterstützt dies, wenn sie Auto Express erzählt, dass Minis Interesse an Motorrädern aus der Perspektive der urbanen Mobilität kommt. „Ich finde das interessant, weil es um urbane Mobilität geht“, sagte Wurst. „BMW produziert so viel, wenn es um Mobilität geht. Wenn wir etwas machen würden, würde ich mir zuerst die Familie ansehen und ich denke, das ist etwas, das ich interessant finde.“
Mini wäre natürlich nicht der erste Autohersteller, der seinen Namen auf der Seite eines Motorrads prangen lässt. Es gibt beispielsweise den Aston Martin AMB 001, den Lotus C-01 oder die letztjährige Ducati Diavel für Bentley.
Allerdings kann man wohl davon ausgehen, dass ein CE 02 der Marke Mini möglicherweise nicht denselben Exklusivitätsgrad erreichen würde wie die drei anderen.