Der F & E -Arm von Honda hat in seinem laufenden Raketenprogramm einen bedeutenden Meilenstein abgeholt und einen kontrollierten Start und die Landung einer experimentellen wiederverwendbaren Rakete in Hokkaido, Japan, abgeschlossen.
Das Testfahrzeug, das vollständig im eigenen Haus entwickelt wurde, erreichte eine Höhe von 271,4 Metern, bevor er nur 37 cm von seinem angegebenen Zielpunkt aus landete. Der gesamte Flug dauerte 56,6 Sekunden, und die Rakete mit einer Länge von 6,3 m und einem Gewicht von 900 kg (1.312 kg nass) blieb während der gesamten Mission in einem vordefinierten Flugkorridor.
Dies ist das erste Mal, dass Honda nach vertikalem Start eine Rakete wiederhergestellt hat, wobei der Test zur Bewertung wichtiger Elemente der Wiederverwendbarkeit, einschließlich Flugstabilität, Landegenauigkeit und Sicherheitssystemen für Bord, bewertet wurde.
Der Start wurde in der Stadt Taiki, Hokkaido, durchgeführt, wo Honda seit 2024 Verbrennung und schwebende Tests durchführt. Wie bei früheren Tests war die Sicherheit ein zentrales Problem. Das Team gründete eine eingeschränkte Zone mit einem Radius von 1 km um das Gelände und setzte physische Hindernisse, Beschilderungen und Sicherheitspersonal ein, um den Bereich klar zu halten. Die Größe der Ausschlusszone wurde basierend auf den Sicherheitsrichtlinien der Regierung berechnet, wobei die schlimmsten Szenarien einschließlich ungeplanter Abstieg oder Explosionen an Bord berücksichtigt wurden.
Die Rakete war mit einem integrierten Sicherheitssystem ausgestattet, um Abweichungen von einem definierten Flugkorridor zu verhindern und keine Auswirkungen über den eingeschränkten Bereich zu gewährleisten.

Das Rocket Project von Honda hat seine Wurzeln in einer Initiative 2021, um den Raum als Nachweis für Kerntechnologien zu erkunden. Das Programm stammt aus dem Fachwissen des Unternehmens in Verbrennung, Kontrollsystemen und automatisiertem Fahren, und das Team möchte nun dieses Wissen auf Satellitenstarts und erneuerbare Energiesysteme zur Nutzung im Weltraum anwenden.
Während das Projekt weiterhin in seiner grundlegenden Forschungsphase ist, hat Honda bis 2029 eine technologische Roadmap auf suborbitale Starts skizziert. Das Unternehmen gibt an, dass es in wiederverwendbaren Raketen potenziell zur Unterstützung eines nachhaltigen Transports und der zunehmenden Nachfrage nach Satellitendateninfrastruktur sieht.
Der globale CEO Toshihiro Mibe kommentierte den Test und sagte:
„Wir freuen uns, dass Honda mit diesem erfolgreichen Abschluss eines Start- und Landungstests einen weiteren Schritt in unsere Forschung zu wiederverwendbaren Raketen gemacht hat. Wir glauben, dass Raketenforschung ein sinnvolles Unterfangen ist, das die technologischen Stärken von Honda nutzt.“