Spezifikationen, Funktionen und Details der Ducati Monster 2026

Ducati hat die Hüllen von der Monster 2026 gelüftet, der fünften Generation der nackten Ikone, die erstmals 1992 erschien und Ducati wohl vor der Katastrophe bewahrt hat.

Das ursprüngliche Fahrrad war leicht, sportlich, einfach zu fahren und im Gegensatz zu einigen Vorgängermodellen für die meisten Fahrer erschwinglich. Es war fast über Nacht ein Erfolg und verschaffte der Marke Borgo Panigale die Stabilität, die sie brauchte, um die finanziell turbulenten 1990er Jahre zu überstehen.

Aufgrund dieser Historie sind Aktualisierungen des Modells schwierig. Natürlich muss man aus Sicherheits- und Homologationsgründen ein Update durchführen, aber man kann auch nicht das Erbe einer Marke, die seit mehr als dreißig Jahren sehr beliebt ist, völlig mit Füßen treten.

Aufgrund dieses letzten Punktes folgt diese neueste Version demselben Rezept: einfach, kraftvoll und unterhaltsam. Dafür bringt es neue Technik, weniger Gewicht und einen komplett überarbeiteten Motor mit sich.

Was ist neu bei der Ducati Monster 2026?

Das Ducati Monster 2026

Das Herzstück der neuen Monster ist der neueste 890-cm³-V2-Motor von Ducati mit IVT (Intake Variable Timing). Im Vergleich zum vorherigen Testastretta Evoluzione ist er um fast sechs Kilo leichter, und laut Ducati ist er geschmeidiger, sauberer und einfacher zu handhaben.

Im neuen Monster leistet der V2-Motor 109,5 PS und 67 Nm Drehmoment

Es leistet 109,5 PS bei 9.000 U/min und ein Drehmoment von 67 Nm bei 7.250 U/min, wobei mehr als 80 Prozent dieses Drehmoments zwischen 4.000 und 10.000 U/min verfügbar sind, was die Straßentauglichkeit des Motorrads unterstreicht. Ein weiteres herausragendes Merkmal des neuen Motors sind die Wartungsintervalle: Alle 45.000 km (ca. 28.000 Meilen) wird das Ventilspiel überprüft, was die Wartungskosten unter Kontrolle halten dürfte.

Das Fahrwerk stammt von Showa

Das IVT-System selbst variiert die Steuerzeiten der Einlassventile und sorgt so für eine flexible Leistungsverteilung statt eines Spitzenstoßes. Ducati war bestrebt, die Monster für mehr Fahrer zugänglich zu machen, und die breite Drehmomentkurve des V2 sollte dafür sorgen, dass er sich auf kurvigen Straßen genauso wohlfühlt wie bei Stopp-Start-Fahrten in der Stadt.

Neue Monster-Markenmerkmale auf den Seitenwänden

Nach wie vor ist der Motor ein tragendes Element im Chassis, beim Modell 2026 kommt ein Monocoque-Rahmen aus Aluminium zum Einsatz, der direkt mit den Zylinderköpfen verschraubt ist. Dazu gesellen sich ein Technopolymer-Trellis-Hilfsrahmen und eine doppelseitige Schwinge, deren Design an die hohle Version der Panigale V4 angelehnt ist. Das Ergebnis ist ein Fahrrad, das mit leerem Tank 175 kg wiegt und damit vier Kilo leichter ist als das Vorgängermodell.

Die Bremsanlage stammt von Brembo

Die Federung stammt von Showa, mit einer 43-mm-Upside-Down-Gabel und einem in der Vorspannung einstellbaren Hinterradstoßdämpfer. Das Setup soll Komfort und Sportlichkeit in Einklang bringen, ein wenig Komfort im Alltag bieten und gleichzeitig straff genug für begeistertes Fahren bleiben. Bei den Bremsen handelt es sich um erstklassige Brembo M4.32-Radialsättel, die vorne 320-mm-Scheiben greifen, und laut Ducati wurde das Gefühl am Hebel etwas weicher gestaltet, um ein sanfteres Bremsen im Stadtverkehr ohne Leistungsverlust bei Bedarf zu ermöglichen.

Für 2026 kommen mehr Technik und ein neues TFT

Die Elektronik entspricht dem aktuellen hohen Standard von Ducati. Es gibt eine sechsachsige IMU, die das Kurven-ABS, die Traktions- und Wheelie-Kontrolle, die Motorbremsung und die neueste Version von Ducati Quick Shift steuert. Über einen neuen Joystick im Blütenblattstil auf der linken Schaltanlage und ein 5-Zoll-TFT-Armaturenbrett mit Tag-/Nacht-Anzeigemodi können Fahrer zwischen den vier Modi „Sport“, „Straße“, „Stadt“ und „Nass“ wechseln. Das System ist für das Multimediasystem und die Turn-by-Turn-Navigation von Ducati vorbereitet, und der Tempomat ist ebenfalls vorverkabelt.

Der Sitz ist 815 mm lang und niedrigere Optionen sind verfügbar

Zu den weiteren bemerkenswerten Aktualisierungen gehören ein neuer, schmalerer Sitz mit einer Sitzhöhe von 815 mm, optional sind auch niedrige Versionen verfügbar, und eine überarbeitete Sitzposition mit höheren Lenkern für eine natürlichere Reichweite. Serienmäßig sind Pirelli Diablo Rosso IV-Reifen im Format 120/70 vorne und 180/55 hinten.

Die neue Ducati Monster V2 auf der Straße

Was das Design betrifft, ähnelt das neue Fahrrad optisch stark dem Vorgängermodell, aber das ist keine schlechte Sache. Das Monster hat sich im Laufe der Jahre sanft und anmutig weiterentwickelt, und die Beibehaltung seiner unverwechselbaren Silhouette ist eine ziemlich große Sache. Nur die aufmerksamsten (und aufmerksamsten) Beobachter am Straßenrand werden erkennen können, dass es sich um die neue 2026-Ausgabe der Maschine mit V2-Antrieb handelt.

Das Ducati Monster 2026

Es werden zwei Versionen erhältlich sein, die Standardversion Monster und die Monster Plus, die zusätzlich eine Motorhaube und einen Sitzbezug bietet. Beide Motorräder werden entweder in Ducati Red oder Iceberg White erhältlich sein. Das Fahrrad wird im Februar 2026 bei den europäischen Händlern erhältlich sein, bevor es später im Jahr in den USA, Japan und Australien auf den Markt kommt.