MotoGP gilt weltweit als Höhepunkt des Motorradsports, doch wenn man MotoGP-Fahrer fragt, welches Rennen sie am meisten respektieren, wird ständig die Isle of Man TT genannt.
Der neueste Rennfahrer, der sich über die TT geäußert hat, ist der Australier Jack Miller. Der KTM MotoGP-Rennfahrer sprach mit dem TT-Rennfahrer und Podcast-Moderator von Chasin‘ The Racin‘, Dominic Herbertson. Ein Clip aus der Show wurde auf Facebook geteilt, und Miller nimmt kein Blatt vor den Mund, als er mit Herbertson über die Aussicht plaudert, am anspruchsvollsten Motorradrennen der Welt teilzunehmen.
„Das TT stand auf meiner Liste“, sagte Miller, „aber nein, nein. Keine Chance. Ich bin dorthin gegangen, um mir diese verdammten Typen anzuschauen, und ich sagte: ‚Weißt du was, ich dachte immer, ich wäre ein großer Hund … im Vergleich dazu bin ich verdammt klein!‘“
Miller beschrieb dann ein Erlebnis, das ihm klar machte, wie viel Einsatz nötig ist, um auf der Isle of Man auf höchstem Niveau Rennen zu fahren. Er sprach darüber, wie er sich die TT mit seinem Freund und damaligen Einwohner der Isle of Man, Cal Crutchlow, auf dem Abschnitt der TT-Strecke direkt nach der Ramsey-Haarnadelkurve angesehen hat. „Micheal Dunlop kam mit einer verdammten 600 (cc) da raus, und eine seiner Schultern rieb an einer dieser verdammten Steinmauern, und ich sagte: ‚Auf keinen Fall!‘“
Während Millers Zukunft als Isle of Man TT-Rennfahrer sicher scheint (und nicht passieren wird!), ist sein nächster Schritt in der MotoGP unklar. KTM hat den Australier bereits überzählig gemacht, indem sie Pedro Acosta für 2025 an seine Stelle im Werksteam beförderten und gleichzeitig die etablierten MotoGP-Stars Enea Bastianini und Maverick Vinales für das Tech 3-Team verpflichteten. Miller, der noch vor ein paar Tagen aus der MotoGP auszusteigen schien, soll nun Gerüchten zufolge einen Rettungsanker bei Pramac Yamaha haben, obwohl noch nichts bestätigt wurde.