Indian Motorcycle hat ein Trio werkseitig maßgeschneiderter Signature-Serie-Modelle vorgestellt, und obwohl sie in den letzten Jahren möglicherweise zu den schönsten Motorrädern mit dem berühmten Kopfschmuck-Logo gehören, gibt es einen Haken. Sie können sie nicht in Großbritannien oder Europa kaufen.
Die neue Signature Series-Reihe umfasst drei der bestehenden Grand American Tourer von Indian und verleiht ihnen die Art von Lack- und Zierbehandlung, die normalerweise einem Custom-Builder vorbehalten wäre. Die Motorräder ähneln in jeder Hinsicht den Premium-Werkssonderangeboten, sind aber vorerst ausschließlich bei Händlern in den USA und Kanada erhältlich.
An der Spitze der Produktpalette steht das Challenger Elite, das sich von Gene „Alabama Flash“ Walker inspirieren lässt, dem Fahrer, der 1920 einen indischen Landgeschwindigkeitsrekord von mehr als 116 Meilen pro Stunde aufstellte. Das Motorrad erhält eine auffällige dreifarbige Lackierung mit handgefertigten Details, geschwärzten Oberflächen, PowerBand Audio Plus-Lautsprechern und Indians 112ci PowerPlus V-Twin, der angeblich 126 PS und 133 lb·ft Drehmoment erzeugt.

Dazu gesellt sich der Pursuit Elite, der einem ähnlichen Rezept folgt, es aber in die Luxus-Touring-Plattform von Indian integriert. Es erhält das gleiche 112ci-Motor-Upgrade, das gleiche Premium-Audiosystem und die individuell nummerierte Produktionsplakette sowie eine aufwendige Lackierung, die von der Tradition und den militärischen Wurzeln der Marke inspiriert ist.

Das letzte Fahrrad ist das Chieftain Elite, das auf dem ThunderStroke-betriebenen Bagger des Unternehmens basiert. Er tauscht absolute Leistung gegen Old-School-V-Twin-Charakter ein, erhält aber die gleiche hochwertige kosmetische Behandlung, komplett mit handgemalten Details, exklusivem Emblem und hochwertiger Ausstattung im gesamten Design.
Die Produktionszahlen aller drei Motorräder sind gering, was die Exklusivität noch verstärkt. Weltweit werden nur 350 Challenger Elites, 250 Pursuit Elites und 350 Chieftain Elites gebaut. Leider scheint Großbritannien derzeit nicht unter „Weltweit“ zu fallen.

Indian hat bestätigt, dass die Signature Series-Reihe nur für nordamerikanische Märkte bestimmt ist, was bedeutet, dass britische und europäische Fahrer sie aus der Ferne bewundern müssen, sofern das Unternehmen nicht beschließt, die Verfügbarkeit später zu erweitern.
Ob dies in Zukunft der Fall sein wird, bleibt abzuwarten, aber wenn man sich die Reaktionen auf diese Motorräder ansieht, wird es sicherlich keinen Mangel an interessierten Käufern geben, wenn sie jemals den Weg über den großen Teich wagen würden.