Laut der Motorcycle Industry Association (MCIA) steht der britische Motorradmarkt vor einer „vermeidbaren Klippe“.
Grund für die Besorgnis ist das bevorstehende Auslaufen des Plug-in Motorcycle Grant (PiMG), der staatliche Zuschüsse für den Kauf von Elektromotorrädern gewährt.
PiMG läuft im April aus und es wurde noch kein Ersatz angekündigt.
Die MCIA warnt davor, dass das Auslaufen des PiMG ohne Ersatzregelung zu Störungen auf dem Motorradmarkt führen würde, da der Verkauf von Elektrofahrrädern zurückgehen und das Vertrauen der Hersteller in den britischen Motorradmarkt sinken würde. Darüber hinaus heißt es, dass ein Rückgang der Verkäufe von Elektromotorrädern folglich zu einer Verlangsamung der Fortschritte bei Staus und Luftqualität führen und „mehr Raum für die Verbreitung unsicherer, illegaler E-Scooter und leistungsstarker E-Bikes“ schaffen würde.
Um dies zu vermeiden, möchte die MCIA, dass die Regierung das PiMG um mindestens 12 Monate verlängert und die Schwelle für die Berechtigung für den Zuschuss über die derzeitige Grenze von 10.000 £ hinaus anhebt, was, wie es heißt, „jetzt einen erheblichen Anteil emissionsfreier Motorräder ausschließt“. Darüber hinaus möchte die MCIA, dass Fahrzeuge der Klassen L5, L6 und L7 in den Zuschuss einbezogen werden.
„Wir stehen vor einer klaren und vermeidbaren Klippe“, sagte Tony Campbell, CEO von MCIA.
„Wenn das PiMG ersatzlos ausläuft, wird unser Sektor der einzige private Verkehrsträger ohne Unterstützung sein – ein falsches Signal zur falschen Zeit.“
„Um für Stabilität zu sorgen, muss die Regierung das PiMG mindestens um weitere 12 Monate verlängern.
„Aber dies ist eine Gelegenheit, einen strategischeren Ansatz zu verfolgen – veraltete Schwellen zu modernisieren, Mopeds wieder einzuführen und die Rolle von L6- und L7-Fahrzeugen in der städtischen Logistik und lokalen Mobilität anzuerkennen.“
„Die Regierung konzentriert sich zu Recht auf Wachstum, saubere Luft und erschwingliche Mobilität. Unsere Fahrzeuge unterstützen alle drei direkt. In einer Zeit, in der die Ausgaben härter arbeiten müssen, bieten diese Fahrzeuge eines der kostengünstigsten Übergangsinstrumente, die es gibt.“
„Hier geht es nicht um Subventionen als Selbstzweck. Es geht darum, verhältnismäßige, evidenzbasierte politische Entscheidungen zu treffen, die für Wachstum, Vertrauen und sauberere Städte sorgen.“