Berichten zufolge könnte der Niedergang des Elektrofahrradherstellers Damon Motorcycles allmählich Gestalt annehmen, wobei die Tech-Website BetaKit berichtet, dass es zu einem Massenrücktritt hochrangiger Stakeholder gekommen sei.
Laut BetaKit bestätigte eine am 27. Februar veröffentlichte Pressemitteilung, dass der Vorstand des Unternehmens, dem der CEO der Marke, Dominic Kwong, und der CFO, Dino Mariutti, angehörten, zurückgetreten sei. Mariutti war erst am 9. Februar 2026 als CFO des in Vancouver ansässigen Unternehmens bestätigt worden.
Kurz vor dieser Ankündigung sagte Damon, dass Karan Sodhi ebenfalls aus dem Vorstand zurückgetreten sei. In dieser Erklärung wurde hinzugefügt, dass Sodhis Abgang „nicht mit einer Meinungsverschiedenheit mit dem Unternehmen zusammenhängt“.
BetaKit berichtet außerdem, dass auf Damons Website nur noch Kwong und der Vorsitzende des Unternehmens, Shashi Tripathi, als Mitglieder des Vorstands aufgeführt sind, obwohl die Seite seit der letzten Rücktrittsrunde offenbar nicht mehr aktualisiert wurde.
Was die Zukunft nun für Damon und sein viel diskutiertes, aber noch unsichtbares HyperSport-Elektromotorrad bereithält, bleibt unklar. Als die Marke auf den Markt kam, machte sie eine Reihe ehrgeiziger Ansprüche, darunter eine Höchstgeschwindigkeit von 200 Meilen pro Stunde, eine Reichweite von 200 Meilen und eine potenzielle Leistung von rund 200 PS. Außerdem wurden Ladezeiten angepriesen, die ihn zum Klassenführer im Segment der zweirädrigen Elektrofahrzeuge gemacht hätten.
Trotz dieser Behauptungen und weiterer Aussagen, die darauf hindeuten, dass der HyperSport Race-Prototyp zu 70 Prozent fertig sei, wurden den Personen, die die Anzahlung geleistet haben, noch keine Kundenräder geliefert. Laut BetaKit warten rund 3.000 Kunden nach einer Einzahlung immer noch auf die Ankunft ihres Damon.
Für diese Kunden sieht es nicht so aus, als würde das Warten bald ein Ende haben.