Ein neues Indie-Drama zum Thema Biker mit der Unterstützung von Matty Matheson, dem Star von „The Bear“, soll beim Londoner Raindance Film Festival seine UK-Premiere feiern und eine düstere Coming-of-Age-Geschichte rund um eine Harley-Davidson Panhead aus den 1960er-Jahren auf die große Leinwand bringen.
„Born to Lose“ unter der Regie des erstmaligen Filmemachers Joseph Zentil wird am 20. Juni im Vue Piccadilly in London im Rahmen des größten unabhängigen Filmfestivals Großbritanniens gezeigt. In dem Film spielt Dylan Arnold („Halloween, You“) Andy Logan, einen amerikanischen Kleinstadt-Biker, der in eine Spirale aus Schulden, Gewalt und Familiengeschichte gerät, nachdem er nach dem Tod seines Vaters nichts als Probleme geerbt hat.
Die Geschichte spielt in West-Kentucky und handelt von Andy, der auf einer Harley-Davidson Sportster mit Drogen handelt, während er versucht, sich in einer Welt über Wasser zu halten, die entschlossen zu sein scheint, sich zu wiederholen. Als eine Schuld gegenüber einem gewalttätigen Strip-Club-Besitzer tödlich endet, erhält er einen Monat Zeit, um seine Schulden zurückzuzahlen, oder er muss sich mit den Konsequenzen auseinandersetzen.
Dieser Countdown erzwingt einen Wandel und endet damit, dass Andy von einem erfahrenen Mentor, gespielt von James Le Gros, aufgenommen wird. Andy wird dazu gedrängt, die verlassene Harley-Davidson Panhead von 1965 seines verstorbenen Vaters zu restaurieren, ein Motorrad, das sowohl zu einem mechanischen Projekt als auch zu einem psychologischen Anker wird. Die Restaurierung des Motorrads gerät nach und nach eher zu einer Abrechnung, da Andy gezwungen ist, sich mit ererbten Verhaltensweisen, zerbrochenen familiären Bindungen und der Vorstellung auseinanderzusetzen, dass eine Flucht tatsächlich möglich sein könnte.
Neben Arnold gehören Sarah Pidgeon als Country-Sängerin und Liebespartnerin, Ambyr Childers als Andys unruhige Schwester und Shane Callahan als lokaler Gangster dazu, den Druck um ihn herum auszuüben.

Der Film stellt Zentils Spielfilmdebüt dar, mit der Unterstützung der ausführenden Produktion von Matty Matheson, der vor allem für seine Breakout-Rolle in FXs „The Bear“ bekannt ist. Das Projekt stützt sich auch auf Zentils Hintergrund in der Motorradkultur, was seiner Meinung nach direkt zum Ton und zur Authentizität des Films beigetragen hat.
„Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit Motorrädern“, sagte Zentil. „Ich bin mit Dirtbikes aufgewachsen und habe später viel Zeit mit Custom-Bikes und Werkstätten verbracht, die meine Sicht auf diese Welt wirklich geprägt haben. Viele der Menschen, die ich unterwegs getroffen habe, sind direkt in die Charaktere in diesem Film eingeflossen.“