Überarbeitete Mercedes-Benz GLE- und GLS-SUVs bieten mehr Leistung, neues Design und KI-verbesserte Funktionen

Eine Reihe von Modelljahresänderungen für die Premium-SUVs der Plusklasse von Mercedes-Benz werden die Leistung verbessern, die Serienausstattung aufwerten und ein neues Design mit sich bringen


Mercedes-Benz hat für sein großes Premium-SUV GLE eine Reihe von Modelljahresänderungen angekündigt, die sich durch mehr Leistung, eine verbesserte Serienausstattung und ein überarbeitetes Design sowohl innen als auch außen auszeichnen.

Die auffälligste Änderung für den großen Benz ist eine Reihe von Motorleistungssteigerungen. Einsteiger-Dieselmotoren profitieren von internen Effizienzsteigerungen, der Sechszylinder-Benziner GLE 450 erhält einen 12 Prozent Drehmomentsteigerung (jetzt 280 kW/560 Nm), und der V8-angetriebene GLE 580 der Spitzenklasse liefert jetzt Leistung 395 kW/750 Nm (war 380 kW/730 Nm).

Auch der Plug-in-Hybrid GLE 450e wurde aufgewertet und die Gesamtleistung um erhöht 55 kW insgesamt 340 kW/650 Nm. Es verspricht eine 400-V-Elektronikarchitektur und eine elektrische Reichweite von 106 km (WLTP) – europäische Spezifikationen abgebildet.

Sowohl der Mercedes-AMG GLE 53 als auch der GLE 53 PHEV profitieren ebenfalls von mehr Leistung, jetzt mit kombinierten Spitzenleistungen von 330 kW/640 Nm (600 Nm ohne Zehn-Sekunden-MHEV-Overboost-Funktion) und 430 kW/750 Nm jeweils.

Der AMG PHEV kann in etwa 20 Minuten von 10 auf 80 Prozent aufgeladen werden und erreicht seinen Höhepunkt bei 60 kW DC, insgesamt rund 90 km Reichweite von Elektrofahrzeugen (WLTP).

Alle Varianten verfügen weiterhin über den Allradantrieb „4MATIC“, auch die Verbrennermodelle erhalten einen Zuwachs 48-Volt-Startergenerator Mild-Hybrid-System mit regenerativem Bremsen, schubweisem „Segeln“ bei ausgeschaltetem Motor auf Autobahnen und Stopp-Start-Funktion zur Verbesserung der Motoreffizienz.

Neue Designoptimierungen im Innen- und Außenbereich werden auch beim MY26 GLE sowohl in der SUV- als auch in der Coupé-Karosserieform eingeführt. A überarbeitete Frontpartie wird ein neues Kühlergrilldesign, optimierte Außenspiegel und seitliche Lufteinlässe sowie neu geformte Micro-LED-Scheinwerfer zeigen, die jetzt interne Mercedes-Benz-Sternmotive aufweisen und angeblich ein um 40 Prozent größeres „Lichtfeld“ erzeugen.

Auch die Rückleuchten des GLE erhalten die „Stern“-Behandlung, wobei jede Rückleuchtengruppe mit zwei dreidimensionalen Sternemblemen versehen ist.

mercedes_gle_coupe_2026_boot

Im Innenraum wurden die serienmäßigen Komfortsitze vorn neu gestaltet und verfügen über weitere elektronische Verstellfunktionen. Drei 12,3-Zoll-MBUX-Bildschirme zieren nun serienmäßig das Armaturenbrett – ein Beifahrerbildschirm, eine zentrale Infotainmenteinheit und ein digitales Fahrer-Cluster.

Mercedes behauptet, dass seine neue Generation der „MBUX“-Fahrerassistenztechnologie „das Beste der neuesten (KI-)Technologie“ von Microsoft, Google und ChatGPT integrieren wird, um dem Fahrer „einen noch intelligenteren und personalisierteren digitalen Begleiter“ zu bieten.

Darüber hinaus gibt es an der technischen Front eine Option Augmented-Reality-HUD mit Echtzeitwarnungen, während das einst optionale große Panorama-Schiebedach in der gesamten MY26-Reihe zum Standard wird.

mercedes_2026_gle_coupe_interior

Endlich auf der prominenten Änderungsliste für den neuen GLE steht neu, vorausschauende Luftfederung AIRMATIC. Das neue System nutzt in der Cloud gespeicherte Informationen zur Fahrbahnoberfläche (die von anderen Mercedes-Benz-Fahrern gesammelt wurden), um den Grad der Federungsdämpfung bei bevorstehenden Unebenheiten vorherzusagen.

Beim Aufstieg in ein Größensegment wird auch der Premium-SUV GLS der Oberklasse von den meisten der oben genannten Änderungen profitieren, darunter eine höhere Leistung für V8- und Dieselmotoren, große, KI-gestützte Dreifach-Infotainment-Bildschirme, ein neues Außendesign und eine über Cloud-Daten gesteuerte Luftfederung.

mercedes_gle_2026_exterior

Für beide Modelle ist noch nicht klar, ob die australischen Preise für MY26-Fahrzeuge betroffen sein werden. Lokaler Startzeitpunkt, Verfügbarkeit und Rollout des Antriebsstrangs sowie lokale Spezifikationen muss noch bestätigt werden von Mercedes-Benz Australia.