Der bald auf den Markt kommende Royal Enfield Flying Flea C6 sorgte letztes Wochenende für Schlagzeilen, nachdem er beim Rom-Marathon seinen ersten Straßenauftritt in Europa hatte.
An der Spitze der Parade in der italienischen Hauptstadt stand das neue Modell, zu dem sich an der Startlinie eine Auswahl klassischer und Vintage-Motorräder aus der Geschichte des indischen Unternehmens gesellte.
Über das Aussehen seines Flying Flea C6 gab RE wenig preis, da das Elektromodell für seinen ersten Auftritt auf europäischen Straßen eine Tarnlackierung trug.
Vor dem Startschuss fuhren 23 Royal Enfield-Motorräder in Formation durch die alten Kopfsteinpflasterstraßen der Marathonstrecke. Dies bedeutete, die weltberühmten Sehenswürdigkeiten Colosseo, Circo Massimo, Piazza Del Popolo, Piazza Di Spagna und Piazza Navona zu passieren.
Zum Flying Flea C6 gesellte sich das erste motorisierte Fahrzeug von Royal Enfield, ein Quadracycle aus dem Jahr 1901. Darüber hinaus waren ein 225-cm³-Modell 201 aus dem Jahr 1921, ein 700-cm³-Meteor aus dem Jahr 1953 und ein werksseitig vorbereiteter 350-cm³-Bullet Trails nach Wettbewerbsspezifikation aus dem Jahr 1957 am Start.
Die Partnerschaft zwischen Royal Enfield und den Organisatoren des Marathons führte außerdem dazu, dass insgesamt 30 Guerrilla 450- und Himalayan 450-Maschinen von mobilen Supportteams, Stewards und mobilen Medieneinheiten eingesetzt wurden.
Die aktuelle Motorradpalette von Royal Enfield wurde auf der Veranstaltung von ausgewählten Besitzern der römischen Niederlassung des „Riders Club of Europe“ (RCE) präsentiert.

Am Tag vor dem Marathon (Samstag, 21. März) kamen die Fahrer frisch von einem Ausritt der RCE-Community zum 125-jährigen Jubiläum zurück, bei dem RCE-Mitglieder an einem Ausritt über 125 km (ca. 77 Meilen) teilnahmen, um das 125-jährige Jubiläum der Marke zu feiern.
Am Sonntag sollen rund 40.000 Läufer aus etwa 166 Ländern am Marathon teilgenommen haben.