Peugeot Motocycles steht vor einem großen Eigentümerwechsel, da das Unternehmen selbst bald die Nachfolge der derzeitigen Eigentümer Mutares antreten wird, die angeblich ein „unwiderrufliches Angebot“ gemacht haben.
Das bedeutet, dass Peugeot gewissermaßen zu seinen Wurzeln zurückkehren wird, da es wieder in französischen Besitz übergeht. Dies folgt auf ziemlich chaotische vergangene Jahre für die Marke, als der indische Gigant Mahindra 2015 einen Anteil von 51 Prozent an dem Unternehmen kaufte.
Bevor Mahindra Eigentümer der Marke wurde, und auch noch einige Jahre danach, konzentrierte sich Peugeot stark auf seine Rollermodelle und nicht auf Motorräder.
Auch heute noch verfügt der Hersteller, der einige Fahrräder mit geringerem Hubraum verkauft, über eine viel größere Auswahl an Motorrollern, die in Großbritannien erhältlich sind.
Peugeot Motorcycles wurde nach acht Jahren im Besitz von Mahindra im Jahr 2023 vom deutschen Investmentfonds Mutares gekauft.
Während seiner Zeit an der Spitze spielte Mutares eine Schlüsselrolle bei der Übernahme von DAB Motors durch Peugeot, was laut Mutares „ein Schritt zur Ausweitung seiner Präsenz im Premium- und Elektromotorradsegment“ war.
Spulen wir vor bis März 2026, und Mutares sagt, dass ein „unwiderrufliches Angebot“ des Managements von Peugeot Motocycles dazu führen wird, dass das französische Unternehmen in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 die Eigentümerpflichten übernimmt.
Johannes Laumann, CIO von Mutares, sagte zum bevorstehenden Eigentümerwechsel:
„Wir sind zuversichtlich, Peugeot Motorcycles nun für die nächste Phase in die bestmöglichen Hände zu geben. Das Team hat einen klaren und überzeugenden Plan für die Zukunft des Unternehmens entwickelt und während unserer Zeit als Eigentümer starke Umsetzungsfähigkeiten unter Beweis gestellt. Wir glauben, dass das Managementteam ideal positioniert ist, um die Marke weiterzuentwickeln und ihre Wachstumsstrategie erfolgreich umzusetzen.“