Ruroc hat die Bezüge vom neuen EOX2.0-Motorradhelm abgezogen, der neuesten Version seines Flaggschiff-Sporttouring-Helms. Es handelt sich um ein Update, das sich direkt an Fahrer richtet, die viele Kilometer zurücklegen, mit Fokus auf Komfort, Technik und ein paar frischen Ideen an der Sicherheitsfront.
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Das Herzstück des Helms ist eine überarbeitete Innenausstattung, die lange Tage im Sattel etwas weniger ermüdend machen soll. Das Futter besteht jetzt aus Merinowolle, die angeblich das Feuchtigkeitsmanagement und die Temperaturregulierung verbessert und gleichzeitig dafür sorgt, dass die Kleidung mit der Zeit etwas frischer bleibt. Außerdem ist es 25 Prozent dünner als zuvor, was die allgemeine Passform verbessern dürfte, während neu geformte Wangenpolster dafür sorgen, dass das Lid auch dann fest sitzt, wenn das Tempo zunimmt. Ruroc sagt auch, dass die neue Konstruktion dazu beiträgt, Windgeräusche zu reduzieren, was Tourenfahrer nach ein paar Stunden auf der Autobahn zu schätzen wissen.
Sicherheitstechnik ist ein weiterer wichtiger Teil der Geschichte, und während die Schale aus einer Quad-Verbundmischung aus Kohlefaser, Nylon, Glasfaser und Kevlar besteht, befindet sich im Deckel ein Schutz vor Rheon. Es handelt sich um ein Material, das so konstruiert ist, dass es bei einem Aufprall sowohl auf lineare als auch auf rotierende Kräfte reagiert und dabei hilft, Energie abzuleiten, die andernfalls an den Fahrer weitergegeben werden könnte.

Eine weitere interessante Ergänzung ist die integrierte RFID-basierte Smart Medical ID. Die Idee ist ganz einfach: Wichtige medizinische Daten können im Helm gespeichert werden und sind im Ernstfall für Ersthelfer zugänglich. Es ist nicht etwas, auf das Sie sich jemals verlassen wollen, aber was die passive Sicherheitstechnik angeht, ist es ein nettes Stück Integration und wird bei mehreren Top-Deckeln immer häufiger zum Standardmerkmal.

Die Befestigung des Helms übernimmt weiterhin das Magnetsystem von Fidlock. Theoretisch lässt sich der Kinnriemen damit auch mit Handschuhen schnell zusammenstecken. In der Praxis ist dies jedoch nicht immer die intuitivste Lösung, wenn Sie dicke Winterhandschuhe tragen, und ein konventionelleres Setup wäre wahrscheinlich einfacher zu handhaben.
Die Kommunikation erfolgt über das optionale Shockwave-System, das mit Cardo Systems entwickelt wurde. Es verbindet bis zu 15 Fahrer mit einer angeblichen Reichweite von rund 1,2 km und hält Gruppenfahrten verbunden, ohne dass zusätzliche Add-ons erforderlich sind.

Der EOX2.0 ist mit einer breiten Palette an Grafiken erhältlich, von freiliegenden Carbon-Oberflächen bis hin zu aufwändigeren Retro-inspirierten Lackierungen. Nach wie vor setzt die Marke stark auf mutiges Styling.