Elektromotorräder haben gerade einen bedeutenden Meilenstein im Spitzenrennsport erreicht und sich den Herstellertitel der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 gesichert. Das Ergebnis, das beim letzten Lauf der Saison 2026 erzielt wurde, ist das erste Mal, dass einer Marke für Elektromotorräder dieses Kunststück gelungen ist.
Die Enduro-Maschine Stark Varg EX des Unternehmens trat während der gesamten Saison gegen die übliche Mischung aus werkseitig unterstützten benzinbetriebenen Motorrädern an und bewältigte die engen Indoor-Strecken, die die SuperEnduro-Saison ausmachen. Dies sind auch keine durchschnittlichen Dirt-Rundstrecken, da die Fahrer durch Steingärten gezwungen werden, über die man kaum hinweggehen kann, Holzhaufen und schwierige technische Sprünge.
Stark schreibt das SuperEnduro-Regelwerk mit dem Sieg der Elektrohersteller neu
Die Meisterschaft war traditionell die Domäne namhafter Hersteller wie KTM, Husqvarna und Honda und umfasst einige sehr schnelle Fahrer, darunter den mehrfachen Weltmeister Billy Bolt und seinen Werkskollegen Jonny Walker.
Stark holte sich zwar nicht die Fahrerkrone, doch die Konstanz über die gesamte Saison reichte aus, um sich den Herstellertitel zu sichern, wobei der schwedische Fahrer Eddie Karlsson eine Schlüsselrolle bei diesem Erfolg spielte, indem er den vierten Gesamtrang belegte und an Bord des Varg EX einen stetigen Punktestrom sammelte.
Auch sein Teamkollege Toby Martyn, der ab der Saison 2026 zum Team stieß, leistete seinen Beitrag, indem er sich schnell sowohl an die Hallendisziplin als auch an die Elektromaschine gewöhnte und in der Gesamtwertung den fünften Platz belegte.

Stark strebt den SuperEnduro-Herstellertitel 2026 an
Für Starks Rennchef Sébastien Tortelli markiert dieser Moment eine ziemlich bemerkenswerte Wende. Noch vor ein paar Jahren war dem Team die Teilnahme an der Serie verweigert worden, doch nun verlässt es dieselbe Meisterschaft mit einem Weltmeistertitel.
Laut Firmengründer Anton Wass beweist das Ergebnis die ursprüngliche Ambition des Unternehmens: elektrische Offroad-Bikes zu bauen, die mit den Besten der Welt konkurrieren können.
Über das Ergebnis sagte Eddie Karlsson:
„Zuallererst freue ich mich wirklich für das Team und alle Beteiligten. Den Herstellertitel im SuperEnduro zu sichern, ist etwas ganz Besonderes. Ich freue mich auch über den vierten Gesamtrang in der Meisterschaft.“
„Wir haben uns im Laufe der Saison verbessert, mit drei Podestplätzen und einigen wirklich engen Duellen. Eine SuperPole in der letzten Runde zu holen war auch ein toller Moment.“
„Im Großen und Ganzen bin ich sehr zufrieden mit der Saison und freue mich schon auf das nächste Jahr, um mich weiter zu verbessern und um Siege zu kämpfen.“