Laut zahlreichen Berichten wird der Iran das Anheben des Verbots von Motorrädern von Frauen angehoben, was bedeutet, dass weibliche Fahrer legal auf zwei Räder gehen können.
Wie über Al-Monitor, einer Website, auf der es heißt, dass es sich um die „führende unabhängige Nachrichtenquelle des Nahen Ostens“ handelt, wird derzeit im iranischen Parlament eine Gesetzesvorlage berücksichtigt, die die Regeln ändern könnte, falls sie in das Gesetz geschrieben werden könnte.
Die Website zitiert Kazem Delkhosh, stellvertretender Assistentin des Präsidentschaftsbüros der Präsidentschaft. Im Gespräch mit lokalen Medien sagte Delkosh. „Bei einem Verkehrsunfall, an dem Frauen mit Motorrädern mit dem Fahren von Motorrädern beteiligt sind, sind die Schäden an anderen Fahrzeugen oder Fußgängern nicht durch Versicherungen gedeckt. Dies stellt nicht nur für Motorradfahrerinnen, sondern auch für alle Straßenverbraucher ernsthafte finanzielle Risiken dar.“
Derzeit erlaubt der Iran nur Männern, Motorradlizenzen zu erlangen, und während Frauen in der Lage sind, sich an das Steuer eines Autos zu stellen und legal zu fahren, gibt es eine Ungleichheit in den Regeln für die Verwendung von Motorrad. Das bedeutet ein legales Schwarzloch für weibliche Fahrer und, wie Delkosh betont, andere Straßenbenutzer – und das ist, bevor wir überhaupt in die Ungleichheit der Situation geraten sind.
Bereits im Januar 2024 gab es im Iran einen Hoffnungsschimmer für weibliche Fahrer. Die Vizepräsidentin des Landes für Frauenangelegenheiten, Ensieh Khazali, schlug vor, dass die Arbeiten im Gange sei, um Frauen endlich Motorradlizenzen zu erhalten – ein Schritt, der eine große Veränderung der Politik gewährt hätte.
Aber bis Mai war dieser Optimismus so gut wie verschwunden. Innenminister Ahmad Vahidi erklärte, dass das Problem laut dem in London ansässigen Outlet Iran International nicht einmal auf der Agenda der Regierung sei.
Es ist ein weiteres Kapitel in einer langen Geschichte von Einschränkungen, mit denen Frauen im Iran konfrontiert sind. Neben den obligatorischen Vorschriften für die Kopfbedeckung und männlichen Vormundschaftsregeln unterliegen Frauen auch Diskriminierung in Scheidungsverfahren, Sorgerechtskämpfen und Erbschaftsrechten. Das Recht auf Fahrten scheint immer noch sehr am Sidestand.