Zu den jüngsten Neuzugängen im Sortiment von KTM gehören die Modelle 1390 Super Adventure S und S Evo, während letzte Woche eine neue 990 Duke R auf den Markt kam. Allerdings könnte die neue 1390 Super Duke GT die beste von allen sein.
Nachdem KTM Anfang des Jahres sein wohl verrücktestes Naked Bike, die 1390 Super Duke R, herausgebracht hat, hat das GT-Modell die Sporttourer-Reihe des österreichischen Unternehmens verjüngt und weist einige Ähnlichkeiten mit der Super Duke R auf.
Die neue 1390 Super Duke GT aus dem Jahr 2025 verfügt über einen verbesserten Hubraum von 1.350 cm³ und verfügt über denselben LC8-V-Twin-Motor, der satte 187 PS und 106 Nm Drehmoment erzeugt. KTM hat bei seinem neuesten Sporttourer keine Kompromisse eingegangen und nennt ihn „mehr Biest als je zuvor“, und das zeigt sich an all den edlen Ausstattungsmerkmalen, die man von einem Fahrrad dieser Größe erwarten würde.
Für die Bremsen verfügt die 1390 Super Duke Evo vorne über Brembo-Vierkolben-Stylema-Monoblock-Bremssätteln mit schwimmend gelagerten 320-mm-Scheiben, während die Hinterachse mit einem Brembo-Doppelkolben-Schwimmsattel und einer 240-mm-Scheibe ausgestattet ist. Ein neuer MCS-Vorderradbremshebel (Multi-Click-System) ermöglicht eine bessere Einstellbarkeit, während Kurven-ABS, Supermoto-ABS sowie die neuen Supermoto+- und Sport-ABS-Modi dem Fahrer mehrere Optionen zur Auswahl bieten.
Vorne und hinten ist die bewährte WP APEX Semi Active Technology (SAT)-Federung von KTM verbaut. Auch der Comfort-Modus der Marke wurde stark überarbeitet, um ein besseres Fahrerlebnis auf Langstrecken zu ermöglichen. KTM gibt an, dass ein großer Schwerpunkt auf die Verbesserung des Komfortmodus gelegt wurde und dass Fahrer in diesem Bereich den größten Unterschied zum Modell der Vorgängergeneration bemerken werden. Das Fahrwerk ist identisch mit dem der 1390 Super Duke R, d. h. die Bodenfreiheit beträgt 149 mm, ebenso wie die Sitzhöhe von 834 mm.
Das Motorrad ist serienmäßig mit einer Akrapovic-Edelstahl-Auspuffanlage mit zwei Katalysatoren ausgestattet.
Für das GT-Modell wurde ein neues Elektronikpaket entwickelt, das neue und verbesserte Fahrerhilfen und ein neues Ride-Mode-Konzept bietet. Sein 8,8-Zoll-TFT-Touchscreen-Armaturenbrett (H88) profitiert von einer vereinfachten Menüstruktur, während die CCU3.0 außerdem bei jedem Zündzyklus eine nahtlose erneute Verbindung mit Ihrem Smartphone gewährleistet.
Zu den weiteren Funktionsmerkmalen gehört eine Offline-Kartennavigation mit integriertem Sicherheitssystem. Es funktioniert ganz einfach per Knopfdruck an den brandneuen Lenkerschalterwürfeln. Die Offline-Kartennavigation ist in die Konnektivitätseinheit des Motorrads integriert und kann ohne Synchronisierung oder Anbindung an ein Mobiltelefon verwendet werden.
Das neue TFT-System erstreckt sich auch auf die Fahrmodi, die komplett überarbeitet wurden. Es sind vier Modi enthalten: Regen, Straße, Sport und ein völlig neuer benutzerdefinierter Modus. Es gibt zwei weitere optionale benutzerdefinierte Konfigurationen und einen optionalen Track-Modus. Ein neues Frontradar wurde hinzugefügt, das Funktionen wie adaptive Geschwindigkeitsregelung, Bremsassistent, Abstandsassistent und Gruppenfahrt bietet. Für die ersten 1.500 km ist auch der Demo-Modus verfügbar, der es Kunden ermöglicht, die gesamte verfügbare Technik auszuprobieren und eine fundierte Entscheidung darüber zu treffen, welches Technikpaket ihren Bedürfnissen am besten entspricht.
Die neue 1390 Super Duke GT wird ab Januar bei den Händlern erhältlich sein, während die Preise in Großbritannien noch bestätigt werden müssen.

