Yamaha hat bestätigt, dass es plant, seine neue R7 in der kommenden Sportbike-Weltmeisterschaft einzusetzen.
Die neue WorldSPB-Serie ist für 2026 völlig neu, denn sie ersetzt die veraltete Supersport 300-Klasse, die bisher vor allem von zwei Marken dominiert wurde: Yamaha und Kawasaki.
Die Supersport 300-Meisterschaft ähnelte der Moto3-Klasse, da sie sich an junge Fahrer richtete, die in der Hoffnung, eines Tages in der WorldSBK an den Start zu gehen, nach oben klettern wollten.
Die Idee hinter der Sportbike-Weltmeisterschaft ist eigentlich keine andere, nur dass diese Fahrer jetzt leistungsstärkere Maschinen einsetzen werden.
Neue Yamaha R7 in Jubiläumslackierung
Die neue Sportbike-Serie ist ein Debüt auf der Weltbühne, es handelt sich jedoch nicht um eine völlig neue Kategorie, da es in der BSB bereits eine ähnliche Serie gibt.
Die Pirelli National Sportbike Championship 2025 wurde vom niederländischen Fahrer Kas Beekmans gewonnen, der eine GSX-8R von Suzuki fuhr. Dasselbe Modell wurde zusammen mit anderen Motorrädern wie der CFMoto 675SR-R, der Aprilia RS660, der Triumph Daytona 660, der Honda CBR600RR, der Kove 450RR und der ZX-6R 636 von Kawasaki als Motorrad aufgeführt, das in der WorldSPB gefahren werden kann.
Niccolò Canepa, Road Racing Sporting Manager, Motorsport Division, Yamaha Motor Europe, sagte Folgendes über Yamahas Teilnahme an der neuen Serie:
„Das Jahr 2026 markiert mit der Einführung der neuen Sportbike-Klasse ein aufregendes neues Kapitel im Motorrad-Weltmeisterschaftsrennsport. Wir wissen bereits, dass die R7 eine großartige Plattform für Rennen aus der R7-Cup-Serie in ganz Europa und der WorldWCR ist, und das Team hier bei Yamaha Motor Europe Motorsport R&D hat hart an der Entwicklung des Rennkits für die neue Sportbike-Kategorie gearbeitet.“
In der Pressemitteilung führt Canepa außerdem aus, dass Yamahas WorldSBK-Werksfahrer Andrea Locatelli und der amtierende Supersport-Weltmeister Stefano Manzi die neue R7 getestet haben, die in der WorldSPB-Klasse fahren wird.