Im Jahr 2026 sind bei KTM große Veränderungen im Gange: Die Motorräder verlassen wieder die Fabrik und gelangen in die Hände von Kunden auf der ganzen Welt. Auch hinter den Kulissen kommt es zu einem Gesichtswechsel: Einer der prominentesten Neuverpflichtungen von KTM ist Christof Lischka, der zuvor bei BMW Motorrad für die Produktentwicklung verantwortlich war.
Laut Motorcycle.com wird Lischka nun die Leitung von KTM für Technologie und Produkt übernehmen und schließt sich Stephan Reiff, dem ehemaligen Vizepräsidenten von BMW Motorrad, bei der österreichischen Marke an.
Lischka war ein langjähriger Mitarbeiter von BMW, mit mehr als 20 Jahren im Konzern. Zuletzt verantwortete er den Bereich „Anforderungen, Konzepte und Integration“ im Bereich Fahrdynamik und übernahm ab 2019 die Leitung der BMW Motorrad Entwicklung.

Lischkas Lebenslauf und Privatleben vor seinem Wechsel ins Ingenieurwesen scheinen perfekt zur österreichischen Marke zu passen. Seit seinem achten Lebensjahr war er BMX-Rennfahrer, später wechselte er zu Motocross und Enduro, wo er laut BMW-Website viele Erfolge erzielte, darunter den Sieg beim „Accept No Limits“-Event und den zweiten Platz bei den „Master of Dirt“-Wettbewerben. Auch 2003 und 2018 gelang Lischka ein Ziel bei der anspruchsvollen Rallye „Dach Afrikas“.

Lischkas Ankunft komplettiert die Vorstandsbesetzung der KTM AG. Ab Oktober wird die Unternehmensspitze aus CEO Gottfried Neumeister, CFO Petra Preining, CCO Stephan Reiff und CTPO Christof Lischka bestehen, während Neumeister und Preining weiterhin an der Spitze der Muttergesellschaft Bajaj Mobility AG stehen.