Das österreichische Kraftwerk hinter KTM, Husqvarna und Gasgas bewegt sich offiziell an einem felsigen Patch vorbei, da das Regionalgericht in Ried IM Innkreis nun die Umstrukturierungspläne für drei Schlüsselarme der Gruppe rechtlich bestätigt hat.
Das legale Gummi-Stempel bezieht sich auf KTM AG, KTM-Komponenten GmbH und KTM Forschungs & Entwicklungs GmbH und folgt dem Ablauf eines zweiwöchigen Berufungsfensters. Es markiert auch das Ende eines kritischen Umstrukturierungsprozesses für die Pierer Mobility-Marken. Das Verfahren wurde Anfang dieses Jahres im Rahmen einer breiteren Umschüttung innerhalb der Gruppe eingeleitet, die in ganz Europa steigende Produktionskosten und Turbulenzen der Lieferkette ausgesetzt war.
Der Plan beinhaltet eine Auszahlung von 30 Prozent an die Gläubiger, die auf anerkannten Ansprüchen beruht, die nun von den Umstrukturierungsadministratoren behandelt werden. Es ist keine vollständige Genesung, aber es ist eine rechtsverbindliche Auflösung, die es KTM und seinen Partnern ermöglicht, mit einem klareren Ausblick voranzutreiben.
Gottfried Neumeister, CEO der Pierer Mobility AG, sagte:
„Ich bin erleichtert und dankbar, dass wir dieses schwierige Kapitel endlich schließen konnten. Unser Schwerpunkt liegt nun darauf, die Produktion Ende Juli zu steigern und die Gruppe neu auszurichten.“
Neumeister gab Dr. Ulla Reisch, einem der besten Insolvenzexperten Österreichs, auch Anerkennung für die Anerkennung der Unternehmen durch das vielschichtige Verfahren.
Also, was kommt als nächstes für KTM? Mit den Papierkram hinter ihnen sind alle Augen auf den Produktionslinien in Mattighofen. Wenn es zu planen, konnten wir bis Ende Juli wieder frische Fahrräder von der Linie rollen, pünktlich zum Schwanzende der Sommerfahrtsaison.
Eines ist sicher: Dies ist nicht das Ende von KTMs Geschichte. Wenn überhaupt, ist es ein neues Kapitel, wenn auch eine mit einer etwas leichteren Brieftasche, und wir hoffen, dass ein schärferer Fokus.