Husqvarna hat bestätigt, dass für einige Enduro- und Cross-Country-Modelle, die zwischen 2022 und 2024 hergestellt wurden, ein Rückruf im Gange ist.
Der Rückruf betrifft speziell Motorräder, die mit Braktec-Bremssystemen ausgestattet waren, da der hintere Bremssattel möglicherweise versagen könnte.
Laut Husqvarna sei bei der Marktbeobachtung davon ausgegangen worden, dass der Bremssattel unter bestimmten Bedingungen aufgrund übermäßiger Belastung brechen könne.
Obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Systemausfalls als „selten“ gilt, hat das Unternehmen mit einem Rückruf aller Modelle begonnen, die fehlerhaft sein könnten.
Als Vorsichtsmaßnahme sagt Husqvarna: „Der hintere Bremssattel, einschließlich der Bremssattelhalterung, muss bei allen Motorrädern, die von der Aktion betroffen sind, ausgetauscht werden.“
Bisher wurde nur eine begrenzte Anzahl von Fällen entdeckt, alle Änderungen sollen kostenlos vorgenommen werden.
Dies ist das Standardverfahren, wenn Marken solche Rückrufe einleiten. Kunden sollten sich jedoch darüber im Klaren sein, dass Änderungen nur bei autorisierten Husqvarna-Händlern vorgenommen werden können.
Kunden, die eines der betroffenen Modelle besitzen, werden per Brief benachrichtigt, um einen Termin zu vereinbaren. Darüber hinaus können Kunden auch auf der offiziellen Website des Unternehmens prüfen, ob ihr Enduro- oder Cross-Country-Motorrad betroffen ist.
Husqvarna ist eines von mehreren Unternehmen, das in den letzten Jahren bestimmte 2024-Modelle zurückrufen musste. Dies geschah, nachdem KTM gegen Ende 2025 wiederholt Rückrufe bei einigen seiner 390er-Modelle durchgeführt hatte.

In diesen Fällen lag es daran, dass das Motorsteuergerät (ECU) aktualisiert werden musste und die Tankdeckeldichtung möglicherweise defekt war.