Ducati hat die Kulisse des italienischen MotoGP-Rennens in Mugello genutzt, um die Collezione 100 vorzustellen, eine Serie von zehn Motorrädern in limitierter Auflage, die anlässlich des 100-jährigen Firmenjubiläums gebaut wurden.
Jedes Motorrad der Kollektion ist auf 100 Exemplare weltweit limitiert, wobei jedes Modell von einer bedeutenden Ducati-Maschine oder einem Moment aus der Firmengeschichte inspiriert ist. Neben maßgeschneiderten Lackierungen erhalten die Motorräder modellspezifische Upgrades, Centenary-Bronze-Details, Nummernplaketten und passende Bekleidungskollektionen.
Die Motorräder wurden auf der Hauptgeraden von Mugello neben speziell lackierten MotoGP-Maschinen des Ducati Lenovo Teams gezeigt, die an diesem Wochenende mit von der Kollektion inspirierten Grafiken antreten werden.
Panigale V4 S 100 – 750 Imola Desmo Hommage

Die Ducati Panigale V4 S 100 ist stilistisch von der 750 Imola Desmo inspiriert, die 1972 mit Paul Smart und Bruno Spaggiari das Imola 200 gewann.
Dieses Rennen gilt immer noch als einer der prägenden sportlichen Momente von Ducati, bei dem das Bologna-Unternehmen Giacomo Agostini und MV Agusta auf heimischem Boden besiegte. Der Erfolg trug auch dazu bei, Ducatis Ruf als V-Twin-Sportmotorrad anzukurbeln, was schließlich zur straßentauglichen 750 Super Sport führte.
Der moderne Tribut erhält eine Carbon-Karosserie, einen Akrapovič-Titanauspuff, eine Trockenkupplung, einen Alcantara-Sitz und durchgehende Bronzedetails.
Panigale V2 S 100 – Nachbau von Franco Uncini

Die Ducati Panigale V2 S 100 ist eine Referenz an Franco Uncinis gelb-burgunderrote 750 Super Sport Desmo aus der italienischen Meisterschaft von 1975.
Dieses ursprüngliche Rennmotorrad wurde von Bruno Spaggiaris Team betrieben und war eng mit Ducatis Vorstoß in den Serienrennsport in den 1970er Jahren verbunden.
Laut Ducati ist diese Version das erste Motorrad der neuen V2-Familie, das über eine Trockenkupplung verfügt. Es verfügt außerdem über Billet-Lenker, einen Lenkungsdämpfer und auf die Rennstrecke ausgerichtete Extras, darunter einen offenen Kupplungsdeckel und ein Kit zum Entfernen des Spiegels.
Streetfighter V4 S 100 – von Darmah inspiriert

Die Ducati Streetfighter V4 S 100 leiht sich ihr schwarz-goldenes Design von der 900 Sport Desmo Darmah von 1979.
Ducati beschreibt die ursprüngliche Darmah als eine Art Vorläufer des Streetfighter-Konzepts, das Naked-Bike-Design mit Big-Bike-Performance vermischte, lange bevor das Segment wirklich existierte.
Diese Version verfügt über ein paar Kohlefaserteile, eine Trockenkupplung und die gleichen Tigerkopf-Grafiken wie die Originalmaschine.
Monster 100 – S4Rs Tricolore nicken

Die Ducati Monster 100 erinnert an die Monster S4Rs Tricolore von 2008 und stellt praktisch den letzten Schliff für die Monster-Reihe der Originalgeneration dar.
Ducati baute die erste Generation der Monster zwischen 1993 und 2008, wobei das Naked Bike zu einem der bekanntesten Modelle des Unternehmens wurde.
Die Jubiläumsversion verfügt außerdem über eine Trockenkupplung, ein Einzelsitz-Styling-Kit, Alcantara-Bezüge und bronzefarbene Details.
XDiavel V4 100 – Daytona-Siegerverbindung

Die Ducati XDiavel V4 100 ist eine Referenz an die „California Hot Rod“ 750 Super Sport, die Cook Neilson 1977 in Daytona gewann.
Dieser Sieg war das erste Mal, dass ein italienisches Motorrad ein Serienrennen in den USA gewann, was Ducati dabei half, auf dem amerikanischen Markt Fuß zu fassen.
Die moderne Version verfügt über ein bearbeitetes Lenkermittelstück, einen Ledersitz, eine Trockenkupplung und bronzene Details, die es nur in der Kollektion gibt.
Diavel V4 RS 100 – TT-Replika-Erbe

Die Ducati Diavel V4 RS 100 ist von der 900 Replica inspiriert, die nach Ducatis Isle of Man TT-Erfolg im Jahr 1978 auf den Markt kam.
Das Originalmotorrad war Ducatis erste echte Rennnachbildung für die Straße und trug dazu bei, die Farbkombinationen Rot, Grün und Weiß zu etablieren, die später für mehrere Sportmotorräder des Unternehmens verwendet wurden.
Diese Version basiert auf der Diavel V4 RS mit Desmosedici Stradale-Antrieb.
Multistrada, Scrambler, Hypermotard und DesertX

Die verbleibenden vier Motorräder vervollständigen das Sortiment, indem sie auf einige der ungewöhnlicheren Ducati-Maschinen zurückgreifen.
Die Ducati Multistrada V4 RS 100 ist eine Hommage an die Pantah von 1979, die erste Ducati, die einen Gitterrahmen und ein riemengetriebenes Nockensystem verwendete.

Die Ducati Scrambler 100 ist eine Anspielung auf die ursprüngliche 250 Scrambler aus dem Jahr 1962 auf dem US-Markt, während die Ducati Hypermotard V2 SP 100 die Langstreckenrennmaschine 860 feiert, die bei den 24 Horas de Montjuïc zum Einsatz kam.

Abgerundet wird das Ganze durch die wohl wildeste von allen, die Ducati DesertX 100. Dieses Motorrad ist von den ungewöhnlichen Pantah-„Ice“-Maschinen inspiriert, die in den frühen 1980er Jahren für Ausstellungsfahrten auf gefrorenen Alpenstrecken eingesetzt wurden.