Zum Glück für uns sind die Motorräder, die sie gerne fotografieren und dann unweigerlich in den sozialen Medien posten, diejenigen, die die Hersteller wirklich nicht preisgeben wollen – wie es bei diesem neuesten Leak aus Indien der Fall ist.
Die Neuigkeit ist, dass Yamaha mit einer elektrisch unterstützten Version der FZ-X für den asiatischen Markt den mutigen Schritt wagt, sich Kawasaki im Bereich der Hybridmotorräder anzuschließen. Und ich verwende hier den Ausdruck „elektrisch unterstützt“, weil ich im reinsten Sinne nicht sicher bin, ob es sich hierbei um einen echten Hybrid handelt, wie wir ihn kennen.
Den Berichten verschiedener Quellen zufolge wird die FZ-X Hybrid mit einem Smart Motor Generator System (SMG) ausgestattet sein, das bereits in mehreren Yamaha-Modellen zum Einsatz kommt. Es ermöglicht die Stopp/Start-Funktion bei vielen Yamaha-Motorrädern mit geringem Hubraum, obwohl es beim FZ-X Hybrid auch etwas mehr leistet.
Die nicht-hybride Yamaha FZ-X
Bei der Händlerkonferenz heißt es, dass es so konfiguriert wird, dass es der kleinen FZ-X, die über 150 cm³ Hubraum und rund 11 PS verfügt, einen leichten Schub bei der Beschleunigung im unteren und mittleren Drehzahlbereich verleiht, um das Motorrad flotter vom Band zu bringen. Wenn Yamaha das System auf diese Weise nutzt, könnte es theoretisch die Leistung im Off-line-Betrieb steigern und gleichzeitig dazu beitragen, Kraftstoff zu sparen und die Entstehung schädlicher Emissionen zu verhindern. Viele davon entstehen, wenn das Fahrrad mit niedriger Drehzahl und nicht im optimalen Betriebsfenster läuft. Die Möglichkeit, sich in dieser Fahrphase auf den Elektromotor zu stützen, könnte eine nette Hilfe sein.
Nun nehmen wir das alles mit Vorsicht, da in den meisten Berichten zu diesem Thema darauf hingewiesen wird, dass die „Enthüllung“ der Technologie eher zurückhaltend erfolgte und keine konkreten Spezifikationen oder feineren Details über das System preisgegeben wurden. Für konkretere Informationen behalten wir die Website von Yamaha Motor India im Auge.