Die Fantic Cabellero 500-Reihe erhält für 2025 einen neuen Motor

Fantic Motor stellte letztes Monat auf der EICMA-Show in Mailand seine neue Retro-Kollektion 2025 Caballero 500 vor, wobei der neue Motor in Bologna entwickelt wurde, wo auch Ducati beheimatet ist.

Die Caballero ist das Flaggschiff-Motorrad von Fantic Motor. Das Sortiment umfasst auch Einsteiger-125-cm³-Motorräder und eine Scrambler 700, die in zwei Farboptionen erhältlich ist. Die 125er-Reihe umfasst die Scrambler-, Deluxe- und Rally-Modelle des Herstellers, diese drei der 500er-Reihe erhielten den neuen Motor.

Zuvor nutzte die Caballero 500-Reihe einen 449-cm³-Einzelmotor, der in China von Zongshen gebaut wurde. Dieser Motor wurde nun jedoch zugunsten eines Euro5+-konformen 463-cm³-Motors der italienischen Firma Motori Minarelli verdrängt.

Unter dem Namen MM460 ist der DOHC-Einzelmotor mit Kraftstoffeinspritzung für den A2-Führerschein geeignet und leistet 44,4 PS bei 8000 U/min und ein Drehmoment von 31,3 lb.ft bei 7000 U/min.

Neuer Fantic Caballero-Motor

Zusammen mit dem neuen Motor gibt es ein neu gestaltetes Einlass- und Abgassystem von Arrow, neu entwickelte Motorkennfelder und eine Ride-by-Wire-Drosselklappe, die mehrere Fahrmodi ermöglicht. Damit hört der Spaß aber noch nicht auf, denn neben der Traktionskontrolle ist auch ein neigungsempfindliches Kurven-ABS erhältlich, wobei die drei verschiedenen Modelle sowohl vorne als auch hinten mit LED-Beleuchtung ausgestattet sind.

Alle drei Motorräder verfügen über einen 12-Liter-Kraftstofftank und sollen ohne Flüssigkeiten 150 kg wiegen. Die Scrambler- und Deluxe-Modelle verfügen serienmäßig über eine niedrigere Sitzhöhe von 820 mm, die optional auf 840 mm angehoben werden kann, während die abenteuerlichere Rally-Edition bei 860 mm liegt.

Der Rally unterscheidet sich auch in der Felgenabteilung von seinen Geschwistern und verfügt über 21 Zoll vorne und 17 Zoll hinten für eine bessere Offroad-Leistung. T Scrambler und Deluxe verwenden vorne ein 19-Zoll-Rad und hinten ein 17-Zoll-Rad. Beide Motorräder verfügen an beiden Enden über einen Federweg von 150 mm für den Straßeneinsatz, während das Rally 200 mm hat.

Die Upside-Down-Gabeln sind mit 43 mm an Bord der Rally-Variante 2 mm dicker, was eine vollständige Anpassung vorne und hinten ermöglicht. Der Scrambler und der Deluxe verfügen nicht über den gleichen Luxus, da nur die Zugstufe hinten eingestellt werden kann.