Obwohl der zweite Tag des Manx Grand Prix wegen schlechten Wetters am Montagabend abgesagt wurde, ist Rennleiter Gary Thompson weiterhin zuversichtlich, einen vollen Rennplan absolvieren zu können.
Dies geschah, nachdem Thompson vor einem der anspruchsvollsten Isle of Man TT-Events stand, seit er vor 14 Jahren die Position des Rennleiters übernommen hatte. Schlechtes Wetter, tiefe Wolken und schwere Unfälle führten zu zahlreichen Zeitplanänderungen, die schließlich dazu führten, dass nur fünf Rennen beendet wurden, obwohl eines davon (das Senior TT) bereits nach einer Runde als Ergebnis erklärt wurde.
Nachdem der Grand Prix von Manx 2026 am Sonntag, dem 16. August, begonnen hatte, sollte er am Montagabend mit drei Sitzungen fortgesetzt werden. Allerdings erlitt der Manx Grand Prix ein ähnliches Schicksal wie die TT, da die Qualifikation für die Kategorien Senior MGP/Supersport MGP und die Klassen Junior MGP/Sportbike MGP abgesagt wurden.
Die Classic TT findet auf der Isle of Man statt.
Eine einrundeige Classic TT-Session wurde ebenfalls abgesagt, alle drei Sessions sollen nun heute später stattfinden, zur gleichen Zeit, wie sie am Montag hätten stattfinden sollen.
Während sich schlechtes Wetter in den nächsten zwei Wochen als große Herausforderung für den Manx Grand Prix und die Classic TT erweisen könnte, gibt es noch einen weiteren Grund, warum es schwierig sein könnte, einen vollständigen Zeitplan einzuhalten.
Da die TT Ende Mai und Anfang Juni stattfand, stand später am Tag mehr natürliches Licht zur Verfügung. Wenn sich also schlechtes Wetter auf die MGP und die Classic TT auswirkt, könnte die Verschiebung der Sitzungen auf später am selben Tag zu einem zeitlichen Albtraum werden.

Michael Dunlop fährt in der Supersport-Klasse beim TT. Bildnachweis: Isle of Man TT.
Allerdings möchte Thompson diesen potenziellen Herausforderungen mit einem flexiblen Zeitplan begegnen, der während der Qualifikations- und Rennwoche zahlreiche Notfallzeiten bietet.
Im Gespräch mit Manx Radio sagte Thompson:
„Wir sind zuversichtlich. Wir haben den Zeitplan so gestaltet, dass er viel Flexibilität bietet. In der Qualifikationswoche haben wir möglicherweise Mittwochnachmittag und Donnerstagnachmittag als Eventualverbindlichkeiten.
„Wir haben Freitagabend, wir haben Sonntagnachmittag und dann haben wir in der Rennwoche den ganzen Dienstag und den ganzen Donnerstag, also gibt es viel Spielraum. Mir ist auch bewusst, dass wir im Vergleich zum TT abends eine Stunde natürliches Licht verlieren. Während wir beim TT alle (Teilnehmer) um 20:50 Uhr markieren würden, tendieren wir jetzt dazu, alle um 20:00 Uhr zu markieren, um sicherzustellen, dass alle wieder bei Tageslicht sind.“