2027 BMW 7er LCI enthüllt: Traditionelle Luxuslimousine erhält begrenzte „Neue Klasse“-Upgrades

BMWs Erzrivale der Mercedes-Benz S-Klasse und beliebtes Transportmittel für Staatsoberhäupter erhält ein unerwartet umfangreiches Midlife-Update


BMW hat eine umfassend aktualisierte Version seiner Flaggschiff-Limousine der 7er-Serie der G70-Generation vorgestellt, wobei die deutsche Marke angibt, dass die Änderungen so bedeutend sind, dass sie es sein könnten gleicht einem Generationswechsel statt eines „Life Cycle Impulse“-Facelifts.

Die Veröffentlichung der verbesserten Luxuslimousine in Australien wurde bestätigt viertes Quartal 2026.

Der überarbeitete 7er wird intern als „Neue Uberklasse“ bezeichnet und ist ein erstklassiges Schaufenster für einige der Technologien der neuen Generation der Marke. Er wird seine Rolle an der Spitze der regulären BMW-Reihe beibehalten, jedoch unter einer neuen Serie von Alpina-Modellen, die ab nächsten Monat vorgestellt werden soll.

Dezent überarbeitetes Äußeres mit großen Änderungen an der Kabine darunter

Der Innenraum wurde als Vorzeigeversion des neuen Kabinendesigns der Marke „Neue Klasse“ grundlegend überarbeitet, während das Äußere überarbeitet wurde, um die Aggressivität der Frontpartie auf subtile Weise zu verstärken.

Die Änderungen außerhalb konzentrieren sich auf das Design der Nase, was uns den bisher besten Hinweis darauf gibt, wie der große SUV der nächsten Generation, X7, voraussichtlich aussehen wird.

Der aktualisierte 7er erhält ein „monolithischeres“ Erscheinungsbild mit einfacheren Oberflächen und einer noch stärkeren visuellen Präsenz mit einer sehr aufrechten Signatur Nierengitterdas über „Iconic Glow“-Details und neue, mit Kristallen besetzte Scheinwerfer verfügt.

Am Heck reichen die Rückleuchten nun mit einer beleuchteten Doppel-Schrägstrich-Grafik bis zur Mitte des typischen Limousinen-Kofferraums. Radgrößen wachsen auf 22 Zoll – das erste Mal, dass sie ab Werk für einen 7er angeboten werden.

Die Personalisierungsmöglichkeiten wurden erweitert und es stehen mehr als 500 Außenfarbkombinationen zur Verfügung, unter anderem über eine neue „Dual Finish“-Anwendung, bei der Matt und Glanz desselben Farbtons auf ein Fahrzeug aufgetragen werden.

Die wesentlichsten Änderungen finden sich jedoch im Innenraum, wo der 7er nicht nur das übernimmt Panorama-iDrive-System aus dem iX3 und i3, sondern auch ein serienmäßiges Beifahrerdisplay.

Panoramic iDrive ersetzt das herkömmliche Kombiinstrument durch eine Projektion in voller Breite über den unteren Teil der Windschutzscheibe, ergänzt durch ein 17,9-Zoll-Zentraldisplay und 3D-Head-up-Display für den Fahrer.

Ein Beifahrerbildschirm erweitert den Zugriff auf Apps über den Fahrer hinaus, während im Fond ein optionale 31-Zoll-Kinoleinwand mit 8K-Auflösung wurde gegenüber dem Modell vor LCI verbessert. Die Seitenjalousien werden automatisch ausgefahren, wenn das Display verwendet wird.

Die Materialqualität und die Individualisierung der Ausstattung bleiben im Mittelpunkt, wobei Metalle, Wildleder und Hölzer in mehr als 700 Konfigurationsmöglichkeiten weiterhin auf der Speisekarte stehen, während eine erweiterte Umgebungsbeleuchtung eine zunehmende Rolle spielt.

Optionen für Benzin-, Diesel-, Hybrid- und Elektroantriebsstränge weltweit

BMW wird die 7er-Reihe weiterhin weltweit mit Benzin-, Plug-in-Hybrid- (PHEV) und vollelektrischen Modellen mit der Bezeichnung i7 anbieten.

Der elektrische i7 nutzt die Batteriezellentechnologie der sechsten Generation, die für Modelle der Neuen Klasse entwickelt wurde, und erhöht so die nutzbare Batteriekapazität 112 kWh und WLTP-Fahrreichweite 708 km.

Die Ladefähigkeit bleibt jedoch hinter vollwertigen Modellen der Neuen Klasse zurück, da der i7 behält die 400-Volt-Architektur bei Es ist auf 250 kW Gleichstrom begrenzt und ermöglicht eine Aufladung von 10 bis 80 Prozent in 29 Minuten.

An der Spitze der elektrischen Linie steht der i7 M70 xDrive 500 kW/1015 Nm mit einer Zeit von 0-100 km/h von knapp 3,8 Sekunden.

PHEV-Varianten (die es in Australien noch nicht gibt) sind weiterhin in Form des 750e und des M760e erhältlich, die den Reihensechszylinder-Benzinmotor „B58“ mit einem Elektromotor für bis zu 12 Monate kombinieren 450 kW in der letzteren Klasse mit einer elektrischen Reichweite von 69–82 km WLTP.

Verbesserte Autonomietechnologie der Stufe 2 und zweiachsige Luftfederung

BMW Australia hat noch nicht bestätigt, welche Motoroptionen auf den lokalen Markt kommen werden.

Während BMW angibt, seinen Fokus auf autonome Fahrtechnologien aufgegeben zu haben, wird der 7er eine überarbeitete Level-2-Suite einführen, die auf dem Produkt „Symbiotic Drive“ basiert.

Dies ermöglicht freihändiges Fahren auf der Autobahn mit bis zu 130 km/h sowie erweiterte Assistenzfunktionen im Stadtverkehr.

Was das Fahrwerk betrifft, wird der überarbeitete 7er über eine adaptive Zweiachs-Luftfederung verfügen, während eine aktive Wankstabilisierung neben der Hinterradlenkung optional sein wird.

Da der Audi A8 inzwischen eingestellt wurde, ist der größte Nicht-SUV-Konkurrent des 7er sein alter Feind – die ebenfalls kürzlich aktualisierte Mercedes-Benz S-Klasse.

Alpina, das in den letzten Monaten von BMW übernommen wurde, wird voraussichtlich zu einem späteren Zeitpunkt eine noch individuellere Behandlung des 7er-Chassis anbieten.