Das Peugeot RCZ Vision-Konzept verwandelt ein Coupé in einen 1000-Volt-Grand-Tourer mit 600 km Reichweite

Festkörperbatterietechnologie, 10-minütige Ladezeiten und holografische Displays sind einige der Gründe, warum der RCZ Vision in Paris für Aufsehen sorgt


Peugeot hat auf dem Pariser Autosalon einen modernen Nachfolger des RCZ vorgestellt, der das frontangetriebene Coupé in ein 1000-Volt-Monster für Grand Touring verwandelt.

Im Moment bleibt es ein Konzept, aber Peugeot hat es gesagt könnte in den kommenden Jahren in Produktion gehenwobei die Marke bereits wichtige Hardware für das Konzept entwickelt, wie beispielsweise die 110-mm-Festkörperbatterie in Zusammenarbeit mit dem US-amerikanischen Unternehmen Factorial Energy.

Dieser Akku soll eine Reichweite von bis zu 600 km und eine Ladezeit von 10 bis 80 Prozent in nur 10 Minuten bieten, was den wiedergeborenen RCZ Vision zu einem langbeinigen Elektrofahrzeug macht, das schnell wieder auf die Straße kommt.

Auf der Straße soll er nach WLTP-Standard einen Wirkungsgrad von 11,5 kWh/100 km erreichen.

Sowohl Brake-by-Wire als auch Steer-by-Wire (d. h. es besteht keine physische Verbindung zwischen dem Fahrer und den sich drehenden Rädern oder Bremsen) sind im Konzept enthalten. Die Steuerung erfolgt über das „Hypersquare“-Lenkrad, das mit einer Reihe transparenter Micro-LED-Displays verbunden ist, um Informationen in den Innenraum zu strahlen.

Es wird eine Leistung von 372 kW angegeben, aber es ist nicht klar, wie viele Motoren oder angetriebene Räder im Spiel sind, wobei Peugeot weitaus mehr Wert auf das freihändige autonome Fahrsystem der Stufe 2++ legt.

Das Design ist eindeutig auffällig: Das dreizeilige Löwenkrabbe-Design der Marke findet sich auf der Front- und Heckverkleidung wieder und wird durch ein Double-Bubble-Dach ergänzt, das Platz für bis zu vier Insassen bieten soll.