Nach einem Erdbeben der Stärke 6,8, bei dem 39 Menschen ums Leben kamen, wurde die Motorradproduktion im Honda-Werk in Kumamoto nun wieder aufgenommen.
Das Beben vom 28. Juli 2026 dauerte nur 16 Sekunden und führte zur Schließung des Kraftwerks. Es ist nicht klar, ob Schäden an der Anlage oder der Produktionsausrüstung festgestellt wurden oder ob die Schließung lediglich dazu diente, zu überprüfen, ob die Systeme weiterhin sicher verwendet werden konnten.
In einer Pressemitteilung von Honda Japan vom 20. August heißt es:
„Da die Fabrik nun kurz vor der Fertigstellung steht, wird Honda ab Montag, dem 24., die Produktion fertiger Fahrzeuge wieder aufnehmen. Auch in Zukunft werden wir der Sicherheit unserer Mitarbeiter Priorität einräumen und mit allen relevanten Parteien zusammenarbeiten, um eine stabile Versorgung mit unseren Produkten sicherzustellen.“
Das Werk in Kumamoto ist eines der Flaggschiff-Werke von Honda im Zweiradbereich und stellt als solches einige seiner wichtigsten Modelle her. Zu den Motorrädern, die dort vom Band laufen, gehören die CBR600RR, Gold Wing, X-ADV, Super Cub und GB350.
Kumamoto war Hondas vierte inländische Produktionsstätte und bleibt die größte auf heimischem Boden. Laut Webike Japan beschäftigt der 1976 gegründete Standort zwischen 2.000 und 3.000 Mitarbeiter.
Das Beben traf nicht nur die Zweirad-Produktionsanlagen von Honda, sondern auch die Vierrad-Produktionsstätten. Das Saitama-Werk, das Suzuka-Werk und die Honda Auto Body Co., Ltd. (mit Sitz in der Stadt Yokkaichi, Präfektur Mie) haben inzwischen alle ihren Betrieb wieder aufgenommen.