Die Diskussionen über eine Single-Bike-Regel in der MotoGP scheinen ohne eine Einigung beendet worden zu sein, wobei KTM angeblich der Hersteller war, der am meisten gegen die Idee war.
Gerüchte über die Ein-Fahrrad-pro-Fahrer-Regel tauchten vor ein paar Monaten auf, bevor Gespräche zwischen der MotoGP und ihren aktuellen Herstellern stattfanden. Die letzte Gesprächsrunde fand am vergangenen Wochenende in Silverstone statt.
Es wird behauptet, dass Ducati und Aprilia die Marken waren, die den Vorschlag am meisten befürworteten, während Honda und Yamaha uneins über die neue Regelung waren, die 2027 in Kraft getreten wäre, wenn eine Einigung gefunden worden wäre.
KTM-Logo auf einem seiner Motorräder.
Allerdings war es die Weigerung von KTM, die dem Herstellerverband MSMA die erforderliche einstimmige Zustimmung zur Änderung der aktuellen Regelung verweigerte, heißt es in einem ausführlichen Bericht von El Periodico.
Der Vorschlag für ein einzelnes Fahrrad wurde als potenzielle Kostensenkungsmaßnahme vorgestellt, obwohl größere Komplikationen hätten beseitigt werden müssen. Fahrer hätten beispielsweise in eine Situation geraten können, in der sie eine ganze Sitzung verpasst hätten, etwa das Qualifying, ein Sprintrennen oder sogar den Grand Prix, wenn sie einen Unfall erlitten hätten, der ihre Maschine praktisch zerstört hätte.
Dies war einer der Bereiche, der das Spektakel der MotoGP am wahrscheinlichsten beeinträchtigen würde, wenn die neue Regel angenommen würde. Es hätte sich auch auf Flag-to-Flag-Rennen ausgewirkt, bei denen die Fahrer während eines Rennens mit wechselnden Bedingungen auf ihre zweite Maschine wechseln.

Britischer MotoGP 2026 in Silverstone. Bildnachweis: Gold und Gans.
Vor diesem Hintergrund wäre in bestimmten Situationen dennoch ein zweites Fahrrad nötig gewesen, was Zweifel aufkommen lässt, wie viel Geld die Hersteller tatsächlich sparen würden.
Dies führte zu Gerüchten über einen potenziellen Kompromiss, der es den Fahrern ermöglicht hätte, ab dem Qualifying ein zweites Motorrad zur Verfügung zu haben. Auch dies wurde jedoch verworfen, da der Vorschlag nicht die erforderliche einstimmige Zustimmung erhielt.