Der Elektromotorradhersteller Stark Future hat in seinem ersten Halbjahresbericht für 2026 ein Umsatzwachstum von 46 Prozent gegenüber dem Vorjahr gemeldet.
Stark gibt an, das erste Halbjahr 2026 mit einem Umsatz von 86 Millionen Euro abgeschlossen zu haben, was etwa 73,6 Millionen Pfund entspricht. Im Rahmen einer Pressemitteilung gibt das Unternehmen außerdem an, dass sowohl das EBITDA (Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortisation) als auch das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) positiv seien.
Das EBITDA von Stark erreichte 5,3 Mio. € (rund 4,5 Mio. £), was deutlich mehr ist als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, und dies spiegelte sich in der Veränderung um 7 Mio. € (rund 6 Mio. £) vom Halbjahresbericht des letzten Jahres zum Halbjahresbericht 2026 wider.
Unter all den Finanzzahlen darf nicht vergessen werden, dass Stark im ersten Halbjahr 2026 8.124 Motorräder verkauft hat, das sind 45 Prozent mehr als um diese Zeit im Vorjahr. Dazu gehörte ein sehr produktives zweites Quartal 2026, in dem Stark auch neue Rekorde beim monatlichen Umsatz bestätigte.
Der Gründer und CEO von Stark Future, Anton Wass, sagte Folgendes über das erfolgreiche erste Halbjahr 2026 des Unternehmens:
„Wir haben einen Plan festgelegt und ihn übertroffen. Es kommt darauf an, ein positives EBIT zu erreichen und gleichzeitig stark in neue Technologien zu investieren. Es zeigt, dass das Wachstum durch eine starke zugrunde liegende Rentabilität, echte Nachfrage und disziplinierte Umsetzung finanziert wird, nicht durch die Verschwendung von Bargeld.“
Stark erwähnt in seiner Pressemitteilung auch, dass es sich um das „meistverkaufte Enduro-Motorrad der Welt“ handelt, sagt jedoch nicht, wie viele Einheiten des Varg EX verkauft wurden.

Wass fügte hinzu, dass das Unternehmen auf Grundlage seiner Jahresprognose damit rechnet, seinen guten Start ins Jahr 2026 fortzusetzen:
„Jedes Quartal werden wir ein stärkeres Unternehmen; nicht, weil der Weg einfacher wird, sondern weil sich unsere Fähigkeit zur Umsetzung immer weiter verbessert. Wir sind weiterhin zuversichtlich, was unsere Prognose für das Gesamtjahr angeht.“