Alex Marquez wird beim deutschen MotoGP am Sonntag auf dem Sachsenring eine von Sete Gibernau 2003 inspirierte „Movistar“-Lackierung fahren.
Die Lackierung wird jedoch nur von Marquez gefahren, da sein Teamkollege Fermin Aldeguer verletzungsbedingt aus der Veranstaltung ausgeschlossen wurde.
Die Retro-Lackierung ahmt die von Gibernau im Jahr 2003 verwendeten Farben nach, allerdings ohne Movistar-Branding, da das Unternehmen nicht zu den aktuellen Sponsoren von Gresini Racing gehört. Noch wichtiger ist, dass das Design anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Teams enthüllt wurde.
Alex Marquez Gresini Rennmaschine.
Gresini hofft, dass sich die Geschichte an diesem Wochenende wiederholt, denn 2003 holte sich Gibernau die Lackierung zum Sieg, als er im letzten Moment mit einem mittlerweile berühmten Überholmanöver Valentino Rossi besiegte.
Das wiederbelebte Farbschema ist das Ergebnis sehr arbeitsreicher Tage für das Team, das Marquez für die Saison 2027 verlieren wird.
Marquez wurde Anfang dieser Woche als neuer KTM-Werksfahrer bestätigt, wo er von seinem Ducati-Kollegen Fabio di Giannantonio unterstützt wird.

Fabio di Giannantonio zieht am Sachsenring davon. Bildnachweis: Gold und Gans.
Auf diese Ankündigungen bei KTM folgte die Vorstellung von Gresinis eigener Aufstellung für die 850er-Ära 2027. Der MotoGP-Champion von 2020, Joan Mir, wird in der nächsten Saison eines der Desmosedici-Motorräder des Teams fahren, und er wird von Rookie Dani Holgado unterstützt.
Der aktuelle Moto2-Rennfahrer ist der erste Rookie, der für die MotoGP-Saison 2027 bestätigt wurde, aber es wird erwartet, dass noch weitere hinzukommen.
Gresini Racing ist außerdem das einzige Satellitenteam, das seine komplette Fahreraufstellung für die nächste Saison offiziell bestätigt hat, während vier der fünf Werksteams (Ducati, Aprilia, Yamaha und KTM) ihre Aufstellung bereits gesichert haben.